HSV-Abwehrchef Sebastiaan Bornauw wird gegen die TSG Hoffenheim wohl wieder in die Startelf zurückkehren. Wen setzt Coach Merlin Polzin für ihn auf die Bank?
Gegen die TSG wird Polzin wohl im Vergleich zum ersten Saisonsieg gegen Köln drei Startelfänderungen vornehmen. Der verletzte Albert Grønbæk muss ersetzt werden, Yussuf Poulsen könnte wegen Kniebeschwerden von Terem Moffi als Neuner starten. Und für Bornauw wird wohl ein HSV-Star auf der Bank Platz nehmen, der in den letzten Wochen viele Spielminuten sammelte.
Warmed Omari stand teamübergreifend in den letzten 16 Tagen viermal über die volle Spielzeit auf dem Platz. Beim Test gegen den FC Kopenhagen war er nicht dabei, weil er mit dem Nationalteam der Komoren unterwegs war und ein Testspiel gegen den Senegal bestritt (Endstand: 0:1).
Bornauws Rückkehr komplettiert die Dreierkette
Bereits bei den Nations-League-Partien gegen Kamerun (1:3) und Namibia (1:0) hatte Omari durchgespielt. Gegen Kamerun erzielte er sogar einen eigenen Treffer. Auch gegen Köln vor gut zwei Wochen stand Omari in der Startelf. Damit sammelte er nach seiner Schulterverletzung im Sommer wichtige Spielpraxis.

Vorerst wird damit wohl aber wieder Schluss sein. Das berichtet die MOPO. In Sinsheim wird Sebastiaan Bornauw wohl wieder in der Mitte der Dreierkette auflaufen. Jordan Torunarigha kann wieder auf die halblinke Seite rücken, während Nicolás Capaldo auf Bornauws anderer Seite gesetzt ist. Zuletzt war er zwar angeschlagen, machte nach seiner Auswechslung am Sonntag aber einen fitten Eindruck.
Omari wieder nur Ersatzspieler
Den freigewordenen Platz auf der HSV-Bank wird also wohl Omari einnehmen. Für ihn kommt das ein wenig zur Unzeit. Nach seinem Patzer nach seiner Einwechslung beim Debakel in Leipzig spielte er gegen Köln weitgehend sicher und stabil.
Mit diesem positiven Ereignis im Rücken, zu dem die Länderspielreise mit vielen Einsätzen kam, dürfte Omaris Selbstvertrauen wieder zurückgekehrt sein. Trotzdem wird er gegen die TSG Hoffenheim wohl nur Ersatzspieler sein.
Das dürfte weniger daran liegen, dass die Reisen nach Afrika und zurück sicherlich anstrengend gewesen sind, sondern ist vielmehr darauf zurückzuführen, dass HSV-Coach Polzin in der Defensive wieder genug Innenverteidiger zur Verfügung hat.

