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Nur die Raute » Königsdörffer vor HSV-Rückkehr: „Hoffe, er grätscht mich nicht um“
HSV News

Königsdörffer vor HSV-Rückkehr: „Hoffe, er grätscht mich nicht um“

Philipp Overhoff
Philipp Overhoff
5. September 2026
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Ransford Königsdörffer, Nicolai Remberg
Foto: IMAGO

Ein Jahr lang waren sie Teamkollegen. Nun aber stehen sich HSV-Kapitän Nicolai Remberg und Ransford Königsdörffer als Gegner gegenüber.

Dessen Rückkehr ins Volksparkstadion sorgt aktuell für reichlich Gesprächsstoff. Königsdörffer selbst freut sich dennoch auf das Duell und vor allem auf das Wiedersehen mit Remberg. „Wir haben noch sehr viel Kontakt miteinander und verstehen uns gut“, verriet der Stürmer im HSV.de-Interview. Dann schob er lachend hinterher: „Ich hoffe, dass er mich nicht umgrätschen wird.“

Eine durchaus nachvollziehbare Sorge: Remberg hat sich seinen Spitznamen „Rambo“ hart erarbeitet und ist für seine körperbetonte, intensive Spielweise bekannt. Am Sonntag könnte aus dem einstigen Trainingspartner also plötzlich ein unangenehmer Gegenspieler werden.

Ohnehin dürfte Königsdörffers Homecoming ein besonderes werden. Nach vier Jahren beim HSV entschied sich der gebürtige Berliner im Sommer gegen eine Vertragsverlängerung und wechselte ablösefrei nach Mainz. Dieser Entschluss rief bei Teilen der HSV-Fans großes Unverständnis hervor. Königsdörffer selbst betont jedoch, dass er bewusst ein neues Kapitel aufschlagen wollte.

Ransford Königsdörffer
Foto: IMAGO

Bei HSV-Rückkehr: Königsdörffer rechnet mit „Gegenwind“

„Ich habe mich beim HSV sehr wohl gefühlt, aber ich wollte eine Veränderung“, erklärte er. Zu Mainz habe er früh Kontakt gehabt und sei „glücklich mit der Entscheidung“. Gleichzeitig blickt er mit viel Wärme auf seine Hamburger Zeit zurück. 138 Spiele, 33 Tore und vor allem der Aufstieg bleiben ihm in Erinnerung.

Nun kommt es bereits am zweiten Spieltag der neuen Bundesliga-Saison zum Wiedersehen. „Es wird mit Sicherheit komisch sein“, gibt Königsdörffer zu. Auch auf Widerstände stellt er sich ein: „Ich rechne mit dem einen oder anderen Pfiff und gewissem Gegenwind.“

Sein Plan ist allerdings klar: „Natürlich möchte ich im Idealfall das Spiel gewinnen und selbst treffen.“ Dafür muss er am Sonntag allerdings zunächst an seinem alten Kumpel Rambo vorbei – und hoffen, dass dieser tatsächlich etwas Gnade walten lässt.

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THEMEN IN DIESEM ARTIKEL1. FSV Mainz 05HSVNicolai RembergRansford Königsdörffer
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