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Nur die Raute » „50 zu 50“: El Ouahdi schildert seinen emotionalen Weg zum HSV
HSV News

„50 zu 50“: El Ouahdi schildert seinen emotionalen Weg zum HSV

Philipp Overhoff
Philipp Overhoff
2. September 2026
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Zakaria El Ouahdi
Foto: IMAGO

Zakaria El Ouahdi besitzt einen Marktwert von stolzen 17 Millionen Euro. Dass ihn sein Weg zum HSV führen würde, hätten viele Beobachter daher kaum für möglich gehalten.

Tatsächlich mussten einige Steine aufeinanderfallen, damit der Marokkaner letztlich im Volkspark landen konnte. Dazu gehört auch ein tragischer Schicksalsschlag: El Ouahdis Vater erkrankte nämlich an Krebs. Aus diesem Grund ließ der hochtalentierte Rechtsverteidiger im vergangenen Sommer einen Wechsel zum VfL Wolfsburg platzen.

„Ich bin für meinen Vater in Genk geblieben. Mein Papa war sehr krank“, erklärte er am Mittwoch, als er erstmals im HSV-Trikot mit den Medien ins Gespräch kam. „Es war keine einfache Zeit für mich. Ich hätte meine Familie nicht allein lassen können. Einfach in ein anderes Land zu wechseln, wäre nicht gegangen. Das war der Hauptgrund meiner Absage.“

Mittlerweile geht es Vater Mohamed Achahbar, der zugleich Berater seines Sohnes ist, jedoch wieder besser. „Er ist den ganzen Weg aus Belgien hier nach Hamburg gefahren – das ist der Beweis, dass er wieder fit ist“, scherzte El Ouahdi.

Zakaria El Ouahdi
Foto: IMAGO

El Ouahdi hofft auf noch mehr Marokkaner beim HSV

Trotzdem gestaltete sich ein Transfer auch in diesem Jahr kompliziert. Am vergangenen Freitag ging der 24-Jährige im Internet viral, als er sich unter Tränen von den Fans des KRC Genk verabschiedete. Doch wie El Ouahdi jetzt erklärte, sei sein HSV-Wechsel zu diesem Zeitpunkt alles andere als fix gewesen. Die Chancen auf einen Deal hätten demnach bei „50 zu 50“ gelegen. „Es war nicht einfach, hierher zu kommen“, erklärte er.

Umso glücklicher ist der viermalige A-Nationalspieler Marokkos nun, in Hamburg gelandet zu sein. Dort trifft er unter anderem auf seinen Landsmann Bilal Nadir, der vor wenigen Wochen von Olympique Marseille zu den Rothosen wechselte. El Ouahdis ganz besonderer Wunsch lautet daher: „Ich hoffe, dass in Zukunft, wenn Bilal und ich gute Leistungen bringen, noch mehr Marokkaner in diesen großen Verein kommen.“ Den ersten Schritt zu diesem Ziel kann der Neuzugang schon am Wochenende machen. Im Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 (Sonntag, 15.30 Uhr) dürfte er umgehend in der Startelf stehen.

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THEMEN IN DIESEM ARTIKELHSVKRC GenkMarokkoZakaria EL Ouahdi
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