Der HSV hat in diesem Sommer einiges auf dem Transfermarkt vor. Fabio Vieira und Albert Grønbaek sollen dauerhaft gehalten werden, auch externe Neuzugänge müssen her.
Um die ambitionierten Pläne finanzieren zu können, benötigen die Hamburger zusätzliche Einnahmen. Diese könnten vor allem über einen Verkauf von Fábio Baldé generiert werden.
Der 20-Jährige gilt als einer der wertvollsten Abgangskandidaten im Kader. Trotz seines großen Potenzials kam der Flügelspieler in der vergangenen Saison nur sporadisch zum Zug. Baldé selbst strebt deshalb mehr Einsatzzeit an, während der HSV auf eine Ablöse hofft, die neue Handlungsspielräume auf dem Transfermarkt eröffnen würde.
Laut Informationen der Mopo ist die grundsätzliche Nachfrage zwar vorhanden, konkrete Schritte blieben bislang allerdings aus. Demnach haben sich Vereine aus mehreren europäischen Ligen nach Baldé erkundigt, ein belastbares Angebot liegt den Rothosen jedoch noch nicht vor.

Wegen Baldé: HSV schielt nach Toulon!
Doch ändert sich das schon in den kommenden Tagen? Baldé nimmt mit Portugals U20-Nationalmannschaft am renommierten Turnier von Toulon teil, was traditionell von zahlreichen Scouts und Klubvertretern genutzt wird, um junge Talente zu beobachten. Gerade auf dem portugiesischen Markt genießt der Offensivspieler weiterhin einen guten Ruf. Auch in der Vergangenheit wurde er immer wieder mit Vereinen von der Iberischen Halbinsel in Verbindung gebracht.
Im Winter erkundigte sich zudem der RSC Anderlecht nach Baldé und soll Bild zufolge eine Ablösesumme über rund fünf Millionen Euro geboten haben. Einen ähnlichen Betrag erhofft sich der HSV wohl auch in diesem Sommer. Sky vermeldete zuletzt, dass die Hanseaten ihr Eigengewächs nur bei einem „außergewöhnlichen“ Angebot abgeben würden. Eine Fünf-Millionen-Überweisung dürfte in diese Kategorie fallen.
Das Interesse beider Parteien nach einer Veränderung ist also vorhanden, die Voraussetzungen für einen Transfer ebenfalls. Was bislang fehlt, ist der entscheidende Schritt eines Interessenten.

