Eine Meldung aus England ließ die Herzen vieler HSV-Fans am Dienstag höher schlagen. Demnach bestehe eine gute Chance auf eine erneute Leihe von Luka Vuskovic.
Blöd nur, dass sich der Bericht von The Independent nicht zu bestätigen scheint. Nahezu alle deutschen Quellen sowie das im Regelfall bestens informierte Sportmagazin The Athletic dementierten die Gerüchte. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit benötigt der HSV in diesem Sommer also Ersatz für seinen scheidenden Abwehrchef.
Wie die Mopo unter Berufung auf das Portal Absolut Fußball berichtet, spielt in diesen Gedanken auch der Name Ko Itakura eine Rolle. Der japanische Nationalspieler steht aktuell beim AFC Ajax unter Vertrag und soll mit einer Rückkehr in die Bundesliga liebäugeln.
Itakura ist in Deutschland wahrlich kein Unbekannter. Nach seinem Wechsel von Japan nach Europa sammelte der Innenverteidiger zunächst Erfahrungen in Groningen, ehe er über den FC Schalke bei Borussia Mönchengladbach landete. Dort entwickelte sich der 29-Jährige zu einer festen Größe im deutschen Oberhaus. Im vergangenen Sommer wechselte er für mehr als zehn Millionen Euro zu Ajax.
In Amsterdam kam Itakura in der abgelaufenen Saison auf 26 Pflichtspieleinsätze in Liga, Pokal und Champions League. Dennoch soll der Defensivspieler mit seiner Situation nicht vollständig zufrieden sein. Laut Absolut Fußball beobachten mehrere Bundesligisten seine Situation.

HSV bei Itakura wohl chancenlos
Auch beim HSV soll Itakura der Mopo zufolge „auf den Kandidatenlisten“ stehen. Aus sportlicher Sicht wäre das nachvollziehbar: Der Routinier bringt internationale Erfahrung mit und verfügt erwiesenermaßen über gehobenes Bundesliga-Niveau.
Ein Transfer erscheint aktuell allerdings schwer realisierbar. Itakura steht in Amsterdam noch langfristig bis 2029 unter Vertrag. Nach der hohen Ablösezahlung im vergangenen Jahr dürfte Ajax eine beträchtliche Summe verlangen. Hinzu käme ein Gehalt, das derzeit kaum in den finanziellen Rahmen des HSV passen dürfte. In die Fußstapfen von Vuskovic wird also ein anderer Spieler treten.

