Dem HSV steht eine wegweisende Personalentscheidung womöglich kurz bevor. Das legen aktuelle Worte von Vorstand Eric Huwer nahe.
Die Rede ist natürlich von Kathleen Krüger, die laut Hamburger Abendblatt als neue Sportvorständin zum HSV wechseln wird. Zwar gibt es noch keine offizielle Verkündung, doch die Signale scheinen eindeutig.
Huwer betonte während der OMR-Messe in Hamburg gegenüber der DPA zwar, dass ihm nicht bekannt sei, „dass ein Vertrag unterschrieben wurde.“ Dennoch ließ der HSV-Boss keinen Zweifel daran, was er von seiner möglichen neuen Kollegin hält. „Sie ist mir auf jeden Fall sehr sympathisch“, versicherte Huwer.
Darüber hinaus sieht der Finanz-Fachmann in der 40-Jährigen eine klare Verstärkung für den Klub. „Grundsätzlich bin ich immer froh, wenn wir gute Persönlichkeiten für den HSV gewinnen können. Und ich glaube, Kathleen Krüger – wenn sie es denn sein wird – steht auch für eine inhaltliche Bereicherung für uns“, so Huwer. Seine Worte endeten sogar mit einer fast schon vorweggenommenen Begrüßung: „Und deswegen: Moin und herzlich willkommen beim HSV.“

Huwer: „Noch ganz andere Namen“ beim HSV gehandelt
Die bisher beim FC Bayern tätige Funktionärin könnte damit Geschichte schreiben. Als erste Frau überhaupt übernimmt sie als dauerhafte Sportvorständin eines Bundesligisten. Gemeinsam mit Huwer soll sie die Geschicke des HSV leiten und strategische Verantwortung tragen, während Sportdirektor Claus Costa weiterhin für Kaderplanung und Transfers zuständig bleibt.
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Wann aber wird die designierte Nachfolgerin von Stefan Kuntz ihre Arbeit im Volkspark offiziell aufnehmen? „Da kann ich ganz ehrlich sagen: Ich weiß es nicht“, stellte Huwer klar, lobte zugleich aber den Auswahlprozess der vergangenen Monate: „Diese Ruhe war nicht immer gegeben. Auch, dass der Name Kathleen Krüger so spät rausgeploppt ist – da waren doch ganz andere Namen gehandelt worden – spricht für die Professionalität des Prozesses.“

