Beim HSV wächst die Hoffnung auf eine zeitnahe Rückkehr von Yussuf Poulsen. Schon bald dürfte er zu einer Option werden.
Der Kapitän soll nach überstandener Oberschenkelverletzung in den kommenden Wochen wieder eine Rolle spielen. Seine Einsatzzeiten dürften jedoch stark dosiert werden.
Trainer Merlin Polzin machte am Rande des Montagtrainings deutlich, dass der dänische Angreifer wohl nicht mehr über die volle Distanz belastbar sein wird. „Wir werden ihn wahrscheinlich nicht mehr auf 100 Prozent bekommen. Dafür war die Verletzung noch nicht lange genug her“, erklärte der HSV-Coach im Rahmen einer kurzen Medienrunde.
Stattdessen plant der Aufsteiger Poulsen vor allem als Joker ein. In dieser Rolle soll der 31-Jährige mit seiner Erfahrung und Präsenz sofort helfen. „Das wird vielleicht nicht reichen, dreimal 90 Minuten zu spielen. Aber wenn du einen Yussi Poulsen als Joker bringen kannst – egal, bei welchem Spielstand – dann hilft das jeder Mannschaft in der Bundesliga“, machte Polzin deutlich. „Das ist der klare Plan, den wir mit ihm haben.“

Poulsen und der HSV: Positives Ende einer verkorksten Saison?
Für den HSV könnte das sich anbahnende Comeback des Routiniers zu einem wichtigen Faktor im Saisonendspurt werden. Seit Anfang März bestritt Poulsen kein Spiel mehr, nun kehrte er nach seiner Reha zumindest ins Individualtraining zurück. „Bei Yussi war es heute noch etwas reduzierter“, sagte Polzin über den Angreifer, dessen Pensum nun Stück für Stück gesteigert werden soll. Denn gerade in engen Partien könnte seine körperliche Robustheit und Kopfballstärke noch wertvoll werden.
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Für Poulsen selbst bietet sich zudem die Chance, eine bislang völlig verkorkste Saison mit einem positiven Gefühl zu beenden. Wegen mehrerer Verletzungen kam der Sommer-Neuzugang bislang nur auf zwölf Einsätze, elfmal davon als Einwechselspieler. Zusammengerechnet stand er für den HSV nur 291 Minuten in der Bundesliga auf dem Platz.

