Fábio Vieira hat sich beim HSV längst als Schlüsselspieler etabliert. Mehr und mehr wird er zum absoluten Herzstück der Offensive.
Mit neun Scorerpunkten in 21 Einsätzen ist der Portugiese alleiniger Top-Scorer der Rothosen. Entsprechend arbeiten die Verantwortlichen intensiv an einer Weiterverpflichtung. Ein Anschlussvertrag mit dem Spieler sei laut Bild-Informationen bereits ausgehandelt. Knackpunkt bleibt jedoch die hohe Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro. Eine solche Summe wird der Bundesliga-Aufsteiger unter keinen Umständen bezahlen können.
Doch möglicherweise ist das auch gar nicht nötig. Denn laut eines Berichts der britischen Times planen die Nord-Londoner im Sommer umfassende umfassende Verkäufe, um den Kader gezielt verjüngen zu können. Hochkarätige wie kostspielige Neuzugänge sind vorgesehen. Als Kandidaten gelten demnach Castello Lukeba von RB Leipzig sowie Rechtsverteidiger Tino Livramento von Newcastle United. Zudem greift die Kaufpflicht für Piero Hincapie, der aktuell aus Leverkusen geliehen ist.

HSV schielt auf ein erneutes Schnäppchen
Um diese Investitionen zu stemmen, ist Arsenal auf Transfereinnahmen angewiesen. „Die jüngsten Finanzberichte unterstreichen die Bedeutung von Spielerverkäufen noch einmal“, heißt es dazu.
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Neben mehreren Verkaufskandidaten aus dem aktuellen Kader könnte in dieser Hinsicht auch Vieira eine Rolle spielen. Arsenals Sportdirektor Andrea Berta soll sogar offen für einen Verkauf an den HSV sein. Sollte der Premier-League-Spitzenreiter also signalisieren, von der ursprünglich vereinbarten Kaufoption abzurücken, hätten die Hanseaten eine reelle Chance. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge könnte man eine Ablösesumme im hohen einstelligen Millionenbereich aufwenden.
Was ebenfalls Mut macht: Schon im vergangenen Sommer kam Arsenal dem HSV in Transferverhandlungen entgegen. Am Deadline Day, als auch die Vieira-Leihe perfekt wurde, verkauften die Gunners Sambi Lokonga für gerade einmal 300.000 Euro nach Hamburg – trotz eines Marktwertes von acht Millionen Euro.

