Der Spielplan meint es derzeit nicht gut mit dem HSV. Innerhalb von nur sechs Tagen stehen für den Bundesliga-Aufsteiger gleich drei anspruchsvolle Partien an.
Nach der Niederlage gegen RB Leipzig folgt am Mittwochabend (20.30 Uhr, Sky) das Nachholspiel gegen Bayer Leverkusen, ehe am Samstag das richtungsweisende Duell beim VfL Wolfsburg wartet. Für Trainer Merlin Polzin ist jedoch klar: Ausreden gelten nicht!
Die ungewöhnliche Belastung geht auf die wetterbedingte Absage des Hinrundenabschlusses im Januar zurück. Damals musste die Partie wegen Sicherheitsbedenken rund um das Stadiondach verschoben werden. Intern habe man das durchaus hinterfragt. Man könne „sicherlich davon ausgehen, dass dann die handelnden Personen bei uns im Verein schon noch mal nachgefragt haben, wie es denn dazu kam“, erklärte Polzin am Dienstag auf der Pressekonferenz.

Aktuelles HSV-Motto: „Wir wollen nicht jammern“
Trotz des engen Terminplans will der HSV-Coach keine Diskussion über Verschleißerscheinungen zulassen. Seine Botschaft an die Mannschaft ist eindeutig: „Wir wollen nicht jammern. Wir wollen auch überhaupt nicht daran denken, was Power angeht oder ob man müde ist oder nicht. Ich will niemanden hören, der irgendwie sagt, dass er erschöpft ist.“
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Dabei stehen die personellen Vorzeichen alles andere als ideal. Mit Nicolás Capaldo (Bauchmuskelverletzung) und Miro Muheim (Gelbsperre) fehlen gleich zwei Vize-Kapitäne in der Defensive. Umso wichtiger wird laut Polzin die mannschaftliche Geschlossenheit. Das gelte insbesondere gegen einen Gegner, der selbst unter Druck steht.
Denn die Werkself reist mit einer kleinen Ergebniskrise im Rücken nach Hamburg. Drei sieglose Pflichtspiele in Serie haben die Champions-League-Plätze etwas in die Ferne rücken lassen. Trainer Kasper Hjulmand stellte daher klar: „Wir haben keine gute Leistung gezeigt, das wissen wir. Wir fahren nach Hamburg, um es besser zu machen.“

