Auch abseits des Rasens setzt der HSV auf Kontinuität: Sebastian Dirscherl bleibt Leiter der Scouting-Abteilung und hat seinen Vertrag beim Aufsteiger verlängert.
Der Verein sprach am Dienstag von einer „wichtigen Weichenstellung für die Zukunft“, ohne Details zur Laufzeit zu nennen. Nach der Rückkehr in die Bundesliga und einem tiefgreifenden Kaderumbruch befindet sich der HSV aktuell voll auf Kurs Klassenerhalt. Dieser Prozess wurde maßgeblich durch die Arbeit hinter den Kulissen begleitet. Seit April 2023 verantwortet Dirscherl die gesamte Scouting-Struktur und spielte somit eine zentrale Rolle beim Neuaufbau der Mannschaft.
HSV-Vorstand Eric Huwer würdigte die Arbeit des 39-Jährigen ausdrücklich: „Wir freuen uns sehr, diese Schlüsselposition weiterhin mit hoher Qualität und Kontinuität zu besetzen. Seba hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit der Scouting-Abteilung unsere sportliche Entwicklung maßgeblich mitgeprägt. Er und sein Team haben sich dabei stetig weiterentwickelt. Diesen Weg wollen wir gemeinsam fortsetzen.“

HSV vertraut auf eingespieltes Duo Costa/Dirscherl
Auch Sportdirektor Claus Costa hob die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor. Zwischen beiden besteht seit Jahren ein enger Austausch. Costa betonte: „Seba besitzt einen enormen Sachverstand und verfügt über exzellente Marktkenntnisse. Er verantwortet in seiner Funktion das Live-, Video- und Datenscouting und hat zugleich ein gutes Gespür für die Persönlichkeiten potenzieller Neuzugänge entwickelt.“ Zahlreiche Transfers seien „mit Akribie und Ideenreichtum vorbereitet“ worden, wodurch es gelungen sei, den Bundesliga-Kader in kurzer Zeit konkurrenzfähig aufzustellen.
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Dirscherl selbst zeigte sich nach der Vertragsverlängerung emotional. „Ich bin stolz und dankbar, weiterhin Teil dieses Weges sein zu dürfen. Die Zusammenarbeit mit Claus, Eric und dem Trainerteam ist geprägt von Professionalität, Offenheit und Vertrauen sowie dem gemeinsamen Willen, den HSV nachhaltig zu stärken“, erklärte der frühere Scout des Karlsruher SC, der 2018 in die Hansestadt wechselte.

