Nach dem immens wichtigen Sieg über Union Berlin herrscht beim HSV beste Stimmung. Doch es gibt einen winzigen Wermutstropfen.
Denn beim kommenden Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz o5 (Freitag, 20.30 Uhr) müssen die Rothosen auf ihren vielleicht wichtigsten Akteur verzichten. Abwehr-Boss Luka Vuskovic handelte sich beim knappen 3:2 über die Eisernen eine Sperre ein.
Der 18-Jährige hingegen musste in der 50. Minute nach einem Aufbaufehler von Nicolas Capaldo zum Foul greifen. Für den Youngster war es die insgesamt fünfte gelbe-Karte im HSV-Dress, was gleichbedeutend mit einer Sperre ist.
Wie reagiert der Aufsteiger auf diesen Ausfall? Um Vuskovic zu ersetzen, stehen gleich zwei Alternativen bereit. Daniel Elfadli und der gegen Union Berlin ausgefallene Warmed Omari könnten die vakante Position in der Abwehrmitte bekleiden. Sollte Omari seine leichten Oberschenkelprobleme in den kommenden Tagen auskurieren, dürfte er die besten Karten auf einen Einsatz haben.
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HSV: Polzin klärt Karten-Missverständnis auf
Große Verwirrung herrschte derweil rund um Trainer Merlin Polzin. Kurz vor dem Abpfiff hatte sich die HSV-Bank nämlich heftig über die sechsminütige Nachspielzeit aufgeregt. „Das Spiel hatte definitiv viele Emotionen, aber es hat nicht notgetan, das Spiel noch einmal derart zu verlängern“, machte Polzin nach Abpfiff deutlich.
Schiedsrichter Florian Badstübner belegte die aufgebrachten Hanseaten für ihre Reaktion jedoch mit einer gelben Karte. Viele HSV-Fans nahmen an, dass sich diese Strafe gegen Polzin richtete und befürchteten daher eine Sperre. Für den Chefcoach wäre es die vierte Verwarnung dieser Saison gewesen.
Doch der 35-Jährige selbst gab nach der Partie Entwarnung. Auch die DFL vermeldete, dass die gelbe Karte stattdessen auf das Konto von Assistent Loic Fave ging. Das Auswärtsspiel in Mainz wird der HSV also in gewohnter Coaching-Besetzung bestreiten. „Ich versuche, die vierte zu vermeiden“, erklärte Polzin mit Blick auf die Zukunft.

