Mit gerade einmal 19 Jahren gehört Eigengewächs Otto Stange bei vielen HSV-Fans bereits zu den populärsten Spielern.
Nach seiner vorzeitigen Leih-Rückkehr von der SV 07 Elversberg hat das Offensiv-Talent im Mopo-Interview offen über seine Entwicklung, seine Vergangenheit beim Stadtrivalen und seine große Verbundenheit zum HSV gesprochen.
Die Leihe nach Elversberg beschreibt Stange trotz ihrer kurzen Dauer als einen persönlichen Reifeschritt. „Es war für mich eine gute Erfahrung. Ich habe menschlich und fußballerisch einen Schritt nach vorne gemacht“, sagt er. Als Joker erzielte er in elf Einsätzen drei Tore und bereitete zwei weitere vor. Dass es mit Ausnahme einer DFB-Pokal-Partie nie für die Startelf reichte, sieht er gelassen. „Es gibt in meinem Alter viele Dinge, an denen ich noch arbeiten muss“, so Stange. Geduld sei Teil seines Weges.
Nur die Raute – Alle News rund um den HSV
Klares Stange-Bekenntnis zum HSV
Als im Winter der Anruf aus Hamburg kam, musste Stange dennoch nicht lange überlegen. „Ich bin sehr glücklich, dass ich wieder hier bin“, betont er. Die Rückkehr war für ihn auch ein Heimkommen, aktuell wohnt der Teenager wieder bei seinen Eltern.
In den heimischen Gefilden der Hansestadt hat Stange bislang nicht ausschließlich für den HSV gespielt. Bis 2014 kickte er ausgerechnet beim Stadtrivalen FC St. Pauli. Doch der Stürmer begegnet dem Thema mit einem Lächeln: „Ich weiß, dass ich in Hamburg ein paar Vereine wie ETV und Victoria mitgenommen habe und dass ich jetzt auf jeden Fall beim besten Verein der Stadt bin.“ Ein klares Bekenntnis.
Einen besonderen Erwartungsdruck als gebürtiger Hamburger spürt er allerdings nicht. „Ich finde das so cool und genieße das richtig“, sagt er über die Unterstützung der Fans. Sein Traum für den weiteren Saisonverlauf? „Ein Tor im Volksparkstadion schießen. Dort das erste Tor in der Bundesliga – das wäre auf jeden Fall ein sehr besonderer Moment für mich.“

