Der sportlich so wichtige 2:0-Sieg des HSV beim 1. FC Heidenheim wurde maßgeblich von zwei Protagonisten geprägt, deren auslaufende Verträge nun mehr denn je im Fokus stehen.
Das gilt allen voran für die Zukunft von Torhüter Daniel Heuer Fernandes. Der 33-Jährige zeigte in Heidenheim einmal mehr, warum er zu den großen Konstanten im Kader gehört. Im vierten Rückrunden-Spiel sammelte der Aufstiegsheld bereits die dritte weiße Weste.
Seine Quote von 84,6 Prozent gehaltener Bälle unterstreicht diese Statistik eindrucksvoll. Laut Bild-Angaben musste in diesem Zeitraum kein anderer Bundesliga-Stammtorwart weniger Gegentreffer hinnehmen. Darüber hinaus gilt Heuer Fernandes beim HSV längst als eine Identifikationsfigur.
Nach dem Ende der Winter-Transferperiode haben die Verantwortlichen nun die Vertragsgespräche aufgenommen. Vieles spricht für eine Verlängerung: Heuer Fernandes ist seit 2019 im Verein und einer der wenigen Spieler, die den Sprung in die Bundesliga ohne Leistungsabfall gemeistert haben. Wie Bild berichtet, gilt eine Entscheidung bereits im Februar als realistisch. Für beide Seiten stelle sich dabei weniger die Frage des Wollens als des Wie.
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Zwei weitere HSV-Verträge laufen aus
Etwas komplexer gestaltet sich die Lage dagegen bei Ransford Königsdörffer. Der 24-Jährige erzielte in Heidenheim den wichtigen Führungstreffer und stand in dieser Saison von allen hanseatischen Stürmern mit Abstand am häufigsten auf dem Feld. Dennoch bleibt seine Bilanz mit nur zwei Toren ausbaufähig. Nachdem im vergangenen Sommer ein möglicher Nizza-Wechsel am Medizincheck scheiterte, dürfte er als ablösefreier Spieler trotzdem Begehrlichkeiten wecken. In diesem Fall ist eine schnelle Einigung zwischen Spieler und Klub eher nicht zu erwarten.
Auch der Vertrag von Rechtsverteidiger William Mikelbrencis läuft aus. Der 21-jährige Franzose zeigte beim jüngsten 2:2 gegen den FC Bayern seine wahrscheinlich beste Leistung im HSV-Trikot, doch seine Zukunft ist völlig offen.

