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Nur die Raute » Costa erklärt: Warum der HSV bei Omari die Kaufoption zog
HSV News

Costa erklärt: Warum der HSV bei Omari die Kaufoption zog

Philipp Overhoff
Philipp Overhoff
6. Februar 2026
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Warmed Omari
Foto: IMAGO

Als der HSV im vergangenen Sommer Warmed Omari von Stade Rennes auslieh, hielt sich die Euphorie bei vielen Fans in Grenzen. Angesichts der dicken Verletzungsakte herrschte Skepsis vor.

Doch schon nach wenigen Wochen zeigte sich: Der Innenverteidiger kann weitaus mehr, als es seine Leistungsdaten der jüngeren Vergangenheit vermuten lassen. 556 Pflichtspielminuten am Stück, souveräne Auftritte und eine bemerkenswerte Ruhe am Ball machten Omari früh zu einem Fixpunkt in einer fast komplett neu zusammengestellten HSV-Defensive. Ende September setzte ihn allerdings eine schwere Sprunggelenksverletzung außer Gefecht.

Trotzdem zog der HSV am Dienstag die mit Rennes vereinbarte Kaufoption in Höhe von 2,2 Millionen. „Seine Konstanz und seine hohe Grundqualität haben uns vom ersten Tag an imponiert“, sagte Sportdirektor Claus Costa anschließend in einer Medienrunde. Omari sei „bis zu seiner Verletzung einer unserer stabilsten Spieler“ gewesen. Für die sportliche Führung war deshalb früh klar gewesen, dass man den 25-Jährigen langfristig binden wolle. „Diesen Vorgang haben wir nun vorgezogen“, so Costa.

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Omari über HSV-Comeback: „Ich war frei im Kopf“

Dieses Vertrauen zahlte Omari mit einem grundsoliden Comeback zurück. Im Topspiel gegen den FC Bayern München (2:2) fügte sich der Innenverteidiger nach seiner Einwechslung nahtlos ein und übernahm sofort Verantwortung. „Wenn dann dein Name gerufen wird, musst du bereit sein“, sagte der Nationalspieler der Komoren im Anschluss gegenüber HSV.de. Zweifel an seinem Sprunggelenk waren dabei nicht zu erkennen: „Ich war frei im Kopf und konnte meine 100 Prozent abrufen.“

Dass es bei den Rothosen bis 2029 weitergehen soll, begrüßt der Abwehrmann ausdrücklich. „Meine Familie und ich freuen uns sehr über die feste Verpflichtung, weil wir uns extrem wohl hier in Hamburg fühlen“, betonte er. Sein Anspruch für die kommenden Monate und Jahre lautet: „Ich möchte mich sportlich mit diesem Klub weiterentwickeln.“ Den ersten Schritt kann Omari schon am Samstag gegen den 1. FC Heidenheim (15.30 Uhr, Sky) gehen. Aufgrund der Gelbsperre von Stammkraft Nicolas Capaldo dürfte er in die Startelf rücken.

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