Auch nach dem offiziellen Ende des Wintertransferfensters am Montagabend sorgt der HSV weiter für personelle Klarheit.
Einen Tag nach dem Deadline Day gaben die Rothosen bekannt, dass sie die Kaufoption bei Leihspieler Warmed Omari ziehen. Der im Sommer vom französischen Erstligisten Stade Rennes ausgeliehene Innenverteidiger wechselt damit fest nach Hamburg. Der HSV macht vorzeitig von einer Option Gebrauch, die mehreren Medienberichten zufolge bei 2,2 Millionen Euro liegt, und bindet den 25-Jährigen langfristig.
Vorstand Eric Huwer zeigte sich mit der Entscheidung äußerst zufrieden und verwies auf die Entwicklung des Abwehrspielers: „Warmed hat trotz seiner langen Verletzungspause in seinen Einsätzen unter Beweis gestellt, welche Qualitäten er mitbringt. Er hat in der kurzen Zeit eine positive Entwicklung genommen, die wir in den nächsten Jahren gemeinsam weiter forcieren wollen. Wir freuen uns sehr, dass wir die feste Verpflichtung vorzeitig realisieren konnten.“
Auch Sportdirektor Claus Costa hob die sportliche Bedeutung des Transfers hervor und lobte insbesondere Omaris Spielweise: „Mit seiner Art, offensiv und mutig nach vorne zu verteidigen, und seiner Ruhe am Ball im Spielaufbau, gibt Warmed unserem Spiel wichtige Impulse. Seine Übersicht und sein ausgeprägtes Spielverständnis hat er in seinen Einsätzen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Er ist ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft, dementsprechend war es uns wichtig, Warmeds Perspektive vorzeitig zu klären. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft.“
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Omari: „Freue mich sehr, dass ich beim HSV bleiben kann“
Omari, elffacher Nationalspieler der Komoren, kam bislang in sieben Pflichtspielen für den HSV zum Einsatz. Am vergangenen Samstag feierte er beim überraschenden 2:2-Unentschieden gegen den FC Bayern sein Comeback nach einer 125-tägigen Verletzungspause.
Der Innenverteidiger selbst zeigte sich angesichts seines fixen Verbleibs dankbar: „Ich freue mich sehr, dass ich langfristig beim HSV bleiben kann. Ich fühle mich bei dem Verein und in der Mannschaft mit dem Trainerteam sehr wohl. Ich habe während meiner langen Verletzung ganz viel Vertrauen und Rückendeckung gespürt, das weiß ich sehr zu schätzen. Das möchte ich mit guten Leistungen zurückzahlen und freue mich zudem sehr, dass ich seit Samstag zurück auf dem Platz stehen kann – und das in Zukunft weiterhin mit der Raute auf der Brust.“

