Der Hamburger SV hat einen weiteren Abgang bekannt gegeben. Aboubaka Soumahoro wechselt wie erwartet zur AS Saint-Étienne.
Für den 20-Jährigen geht es künftig in der französischen Ligue 2 weiter. Soumahoro schließt sich Saint-Étienne auf Leihbasis an, der Deal beinhaltet zudem eine Kaufoption. Diese liegt laut übereinstimmenden Medienberichten bei rund fünf Millionen Euro.
Dem talentierten Linksfuß wird in Frankreich die erhoffte Spielpraxis ermöglicht, die ihm in Hamburg zuletzt verwehrt blieb. In der Innenverteidigung der Rothosen rangierten mehrere Spieler vor ihm, wodurch Einsatzzeiten rar gesät waren. Soumahoro stand im Laufe dieser Saison erst in vier Bundesliga-Duellen auf dem Platz.
Nach seiner Ankunft im vergangenen Winter und einer verletzungsbedingt verpassten Rückrunde sollte er im Sommer näher an die Startelf herangeführt werden. Das gelang jedoch nur bedingt. Mit dem nun abgeschlossenen Deal ist das Kapitel Soumahoro beim HSV vorerst beendet – möglicherweise sogar endgültig.
Nur die Raute – Alle News rund um den HSV
HSV-Boss erklärt Soumahoro-Abschied
Dieses Schlussfolgerung kann man den Abschiedsworten von Claus Costa nur bedingt entnehmen. „Kurzfristig vor dem Ende der Transferphase hat sich die Möglichkeit auf eine Leihe für Abou ergeben. Die Aussichten auf Spielpraxis sind in Saint-Etienne höher als aktuell bei uns, und diese ist für seine weitere Entwicklung elementar“, stellt der Sportdirektor klar.
Weiter heißt es: „Wir werden Abous Weg fest im Blick haben und wünschen ihm für die Zeit in Frankreich nur das Beste.“ Möglicherweise endet das Soumahoro-Kapitel beim HSV also doch noch mit einem Happy End. Und falls nicht, so wäre der Klub immerhin um ein paar Millionen Euro reicher.

