Der HSV kommt weiter nicht zur Ruhe. Jean-Luc Dompé sorgte für den nächsten Aufreger von strafrechtlicher Relevanz.
Am gestrigen Mittwochabend berichtete die Bild, dass der Flügelspieler am vergangenen Sonntag um 7.00 Uhr morgens mit seinem Audi von einem Streifenwagen der Polizei in der Hamburger Innenstadt angehalten wurde. Dabei sei ein Alkoholtest durchgeführt worden – mit negativen Folgen für Dompé. Denn dieser soll einen Wert von 1,4 Promille ergeben haben.
Anschließend sei der 30-Jährige, der seinen Vertrag erst im April letzten Jahres bis 2027 verlängert hatte, auf ein Polizeikommissariat gebracht worden. Dort musste er sich einem Bluttest unterziehen. Zudem sei der Führerschein beschlagnahmt worden. Dompé dürfte ihn so schnell nicht zurückerhalten. Darüber hinaus droht ihm ein strafrechtliches Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Laut Strafgesetzbuch könnte ein solcher Fehltritt mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr oder einer Geldstrafe geahndet werden.
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Dompé verursachte bereits einen Autounfall
Der Spieler selbst habe den HSV – der bereits mit der Trennung von Stefan Kuntz, die den Vorwurf sexueller Belästigung beinhaltet, schwer beschäftigt ist – über den Vorfall informiert. Wie der Verein reagierte, ist nicht bekannt. Spätestens auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen den FC Bayern wird Trainer Merlin Polzin der Öffentlichkeit eine Antwort geben müssen.
Im Übrigen leistete sich Dompé während seiner Zeit in Hamburg bereits einen weiteren Aussetzer im Straßenverkehr. Im Februar 2023 war er mit seinem Teamkollegen William Mikelbrencis in ein illegales Straßenrennen verwickelt, setzte dabei einen BMW in eine Bushaltestelle auf St. Pauli und flüchtete anschließend vom Tatort. Der Franzose erhielt von gerichtlicher Seite einen Strafbefehl und musste rund 45.000 Euro zahlen. Diesmal drohen ihm härtere Konsequenzen.

