Die Uhr tickt! In nur wenigen Tagen schließt das Winter-Transferfenster und auf den HSV wartet weiterhin jede Menge Arbeit.
Sportvorstand Claus Costa will nach Möglichkeit noch mehrere Male zuschlagen. Ganz besonders aufmerksam verfolgt die Entwicklungen im Volkspark auch Almugera Kabar. Der 19-Jährige von Borussia Dortmund würde liebend gern zum HSV wechseln. Doch obwohl der Wunsch äußerst ausgeprägt ist, steht der Deal auf wackligen Beinen.
Schon kurz vor dem Jahreswechsel war das HSV-Interesse an dem früheren deutschen U17-Welt- und Europameister öffentlich geworden. Kabar kommt beim BVB unter Trainer Niko Kovac nicht zum Zug, spielte in dieser Saison ausschließlich für die U23 in der Regionalliga West.
In Hamburg hingegen könnte er als Backup und defensivstarke Alternative für Linksverteidiger Miro Muheim eingeplant werden. Laut Mopo-Informationen war Kabar sofort „Feuer und Flamme“ für den HSV. Daran habe sich bis heute sich nichts geändert.
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Kabar-Transfer nicht die oberste Priorität des HSV
Auch die Situation in Dortmund spricht für einen baldigen Abschied. Mit dem Brasilianer Kauā Prates haben sich die Westfalen bereits auf einen Transfer im Sommer verständigt. Für den 17-Jährigen soll ein zweistelliger Millionenbetrag fließen. Kabar will den BVB noch in diesem Winter verlassen, und zwar nicht auf Leihbasis, sondern bestenfalls dauerhaft. Zwar gibt es auch Interesse von Wolfsburg, Hertha BSC und Preußen Münster, doch der HSV gilt als sein klarer Favorit.
Der Haken: Die Rothosen setzen ihre Prioritäten aktuell anders. Zunächst soll die Offensive verstärkt werden, idealerweise sogar doppelt. Erst wenn klar ist, wie viel Geld dort investiert werden muss, entscheidet sich, ob noch finanzieller Spielraum für die Defensive bleibt. Genau deshalb zieht sich Kabars Transfer hin. Sein Umfeld rechnet frühestens ab dem kommenden Wochenende mit einer Entscheidung, vermeldet die Mopo.

