Luka Vuskovic ist derzeit in aller Munde. Beim Stadtderby gegen den FC St. Pauli geriet er mit gegnerischen Anhängern aneinander und sorgte so für heftige Diskussionen.
„Ich kann nichts Positives über diese Fans sagen“, erklärte der junge Innenverteidiger nach dem Spiel im Sky-Interview. Grund für seine Aufregung waren Banner der braun-weißen Supporter, die sich gegen seinen aktuell dopinggesperrten Bruder Mario richteten. Auf dem Weg in die Kabine soll Vuskovic sogar gegen eine Wand gespuckt haben, was zu einem hitzigen Wortgefecht mit Spielern und Verantwortlichen der Kiezkicker führte.
Während HSV-Coach Merlin Polzin auf der späteren Pressekonferenz vollstes Verständnis für die emotionale Reaktion seines Schützlings zeigte, veröffentliche St. Pauli am Samstag ein öffentliches Statement. „Wir erwarten von Spielern, Trainern und Repräsentanten der Vereine ein angemessenes und professionelles Auftreten: sich nicht leicht provozieren zu lassen, Fans nicht zu bepöbeln und keine Grenzüberschreitungen wie Spucken in Richtung Fans oder auf den Boden und an die Wand im Kabinentrakt“, heißt es dort unter anderem.
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Zweites Vuskovic-Jahr beim HSV beschlossene Sache?
Doch nicht nur im Zuge dieses Derby-Eklats wird aktuell heftig über die Personalie Vuskovic diskutiert. Dabei ist der zweite Grund aus Sicht der HSV-Fans deutlich erfreulicher. Denn wie Tottenham-Insider Paul O Keefe auf X vermeldet, werde der Teenager auch in der kommenden Saison in Hamburg auflaufen.
Demnach habe Vuskovic kommuniziert, dass er sich für die Herausforderungen in der Premier League noch nicht bereit wähnt. Außerdem wolle er gemeinsam mit seinem Bruder für den HSV spielen. Mario darf im November 2026 nach vierjährige Sperre wieder am Pflichtspielbetrieb teilnehmen und ist somit für einen Großteil der Saison 2026/2027 einsatzberechtigt.
In Stein gemeißelt ist dieses Vorhaben selbstverständlich noch nicht. Doch O Keefe, der in Spurs-Kreisen als gut vernetzt gilt, schreibt: „Das scheint auf jeden Fall der Plan zu sein.“ In Nord-London steht der 18-Jährige noch bis 2030 unter Vertrag. Bei einer etwaigen Rückkehr im Sommer 2027 würden ihm also noch drei Jahre Jahre in weiß bleiben.

