Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Sebastian Kehl zum HSV reißen nicht ab. Der Kaderplaner des BVB wird als Nachfolger von Stefan Kuntz gehandelt.
Nun hat sich mit Marcell Jansen, bis Juni 2025 noch Präsident der Rothosen, ein prominentes Gesicht der vergangenen HSV-Jahre öffentlich zu den Gerüchten geäußert.
Bei Sky90 fand Jansen durchaus anerkennende Worte für Kehl und dessen Arbeit beim BVB: „Es spricht auch für ihn, dass er schon so lange beim BVB ist und da auch einen guten Job macht. Und das in einem sehr komplexen Umfeld.“
Weiter erklärte Jansen: „Einen Traditionsverein hätte er beim HSV auch. Ich glaube aber, dass es kein Thema für jetzt ist. Wenn überhaupt, dann für den Sommer.“
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Hamann sicher: Kehl würde sich HSV-Angebot anhören!
Kehl selbst hatte die Gerüchte nach dem Last-Minute-Sieg über den FC St. Pauli (3:2) deutlich gebremst und seine Verbundenheit zu Borussia Dortmund betont. „Mein Fokus ist bei diesem Klub. Ich versuche hier, meine Aufgabe in dieser Transferzeit so gut wie möglich zu absolvieren. Ich glaube, ich muss nicht extra betonen, was mir dieser Klub bedeutet. Ich bin seit über 24 Jahren hier“, erklärte er im DAZN-Gespräch.
Doch zusätzliche Nahrung erhielten die Spekulationen unter anderem durch TV-Experte Dietmar Hamann. „Er sollte interessiert sein. Sollten die Hamburger ernsthaftes Interesse haben, dass er dort wirklich Chef und CEO werden kann, dann wird er sich das mit Sicherheit anhören“, mutmaßte der 52-Jährige.
Laut Sport1-Informationen gab es bislang allerdings keinen direkten Kontakt zwischen beiden Parteien. Verwunderlich ist das nicht: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will der HSV bei der Suche nach einem neuen Sportvorstand nichts überstürzen. Mit ihrem Führungsduo aus Sportdirektor Claus Costa und Finanz-Fachmann Eric Huwer, aktuell alleiniger Vorstand, sehen sich die Norddeutschen für die anstehenden Aufgaben bestens gewappnet.

