Nur noch einen Tag bis zum Stadtderby! Am Freitagabend gastiert der HSV am Millerntor beim FC St. Pauli. Besonders im Fokus steht Damion Downs.
Für den 21-Jährigen wird es das erste richtig heiße Spiel im HSV-Trikot. Die besondere Derby-Atmosphäre hat ihn längst erreicht. „Es ist ein Tick mehr Feuer drin, ganz besonders in der Art, wie man sich artikuliert“, beschreibt Downs gegenüber Bild die Stimmung innerhalb der Mannschaft. „Es wird immer wieder darauf hingewiesen: Hey, es ist Derbywoche. Von den Trainern aus, von den Spielern untereinander. Das lässt jeden spüren, dass es ein spezielles Spiel ist.“
Der Stürmer weiß dabei ganz genau, wovon er spricht. Derby-Erfahrung sammelte Downs bereits im März 2024, als er mit dem 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach traf. Entsprechend groß ist seine Vorfreude auf das Duell am Millerntor. „Derbys mag wohl jeder Profi. Wenn du jeden in der Kabine fragst, werden alle sagen: Da habe ich Bock drauf“, so der US-Nationalspieler.
Besonders die Rolle der Anhänger hebt er hervor: „Man merkt auch bei den Fans und während der Derbywoche, dass sie dem Spiel entgegenfiebern. Unsere Anhänger werden uns am Millerntor sicherlich riesig anfeuern. Man merkt grundsätzlich, wie wichtig dieses Spiel für sie ist. Ich brenne ebenfalls auf die Partie.“
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Downs fühlt sich beim HSV pudelwohl
Nach insgesamt schwierigen Monaten in England fühlt sich Downs beim HSV angekommen. In Southampton kam der für rund acht Millionen Euro gewechselte Goalgetter kaum zum Zug und kämpfte darüber hinaus mit Einsamkeit. „Ich weiß nicht, ob es Heimweh war. In der Anfangszeit habe ich niemanden um mich herum gehabt. Ich war oft alleine. Das hat sich auch auf meinen Fußball ausgewirkt“, blickt er zurück. In Hamburg sei das völlig anders. „Wichtig war für mich, wieder zu spielen, die Freude am Fußball zurückzufinden. Seit ich hier bin, fühle ich mich extrem wohl“, erklärt Downs, der zuletzt zweimal in Folge in der Startelf stand.
Auch sportlich sieht er sich auf dem richtigen Weg. Zeitgleich weiß er aber, woran er noch arbeiten muss. „Ich muss mein physisches Spiel verbessern. Ich bin 1,91 Meter und kann sicherlich meinen Körper noch viel besser einsetzen“, stellte Downs klar und will dieses Vorhaben schon am Freitagabend auf der Reeperbahn umsetzen.

