Beim HSV bahnt sich der nächste Abgang an. Nach Jonas Meffert und Daniel Peretz steht nun auch Anssi Suhonen unmittelbar vor dem Abschied.
Der 25-jährige Mittelfeldspieler wird den HSV laut Bild-Informationen verlassen und zum dänischen Erstligisten Odense BK wechseln. Demnach sei der Medizincheck beim aktuellen Tabellensechsten der Superliga bereits für heute angesetzt. Im Anschluss soll der Transfer finalisiert werden.
Suhonens Vertrag in Hamburg wäre im kommenden Sommer ausgelaufen. Umso wichtiger ist für die Verantwortlichen, dass der HSV noch eine Ablöse im fünfstelligen Bereich einstreichen kann. In Odense unterschreibt der finnische Nationalspieler einen langfristigen Vertrag und erhält damit frühzeitig Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
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Suhonen trifft auf Ex-HSV-Talent Arp
Für Suhonen bedeutet dieser Schritt einen Neustart nach schwierigen Jahren. Der zentrale Mittelfeldspieler kam 2017 aus seiner Heimat Finnland in den HSV-Nachwuchs und galt lange als großes Talent. Insgesamt absolvierte er 52 Pflichtspiele für die Profis, konnte sich trotz teilweise vielversprechender Ansätze aber nie dauerhaft durchsetzen. Immer wieder warfen ihn außerdem schwere Verletzungen zurück, darunter zwei Wadenbeinbrüche sowie ein Kreuzbandriss. Zuletzt sammelte er Spielpraxis bei Leihstationen in Regensburg und beim schwedischen Erstligisten Östers IF.
In Odense trifft Suhonen nun auf in Deutschland und Hamburg bekannte Gesichter. Trainer des Traditionsklubs ist Alexander Zorniger, der zuvor unter anderem bei Greuther Fürth arbeitete. Als Sportkoordinator ist mit Jurek Rohrberg ebenfalls ein Ex-Hamburger in verantwortlicher Position tätig. Zudem wartet mit Fiete Arp ein alter HSV-Bekannter auf den Finnen. Der frühere Hoffnungsträger der Rothosen hat sich in Dänemark bestens eingelebt und glänzt mit acht Toren und drei Vorlagen in 17 Spielen.
Durch den sich anbahnenden Abgang von Suhonen treibt der HSV die für diesen Winter angepeilte Kaderverschlankung weiter voran. Mit Silvan Hefti, Noah Katterbach und Emir Sahiti könnten zudem weitere Spieler den Klub verlassen.

