Jetzt ist es offiziell: Der HSV hat die Verpflichtung von Damion Downs und damit seinen ersten Winter-Neuzugang unter Dach und Fach gebracht.
Der 21-jährige Stürmer wechselt vom FC Southampton zum HSV und wird bis zum Saisonende ausgeliehen. Zudem sicherten sich die Hamburger eine Kaufoption für den Sommer, die Bild-Informationen zufolge bei rund zehn Millionen Euro liegt. Auch Sky berichtet von einer Summe zwischen neun und zehn Millionen, die durch weitere Bonuszahlungen auf bis zu zwölf Millionen Euro ansteigen könnte.
Trotz torloser und letztlich enttäuschender Monate in England war das Interesse an Downs groß. Gleich mehrere Bundesligisten, darunter auch Nordrivale Werder Bremen, sowie ausländische Klubs buhlten um ihn. Ausschlaggebend für den Wechsel nach Hamburg waren die überzeugenden Gespräche mit Sportdirektor Claus Costa und dem Trainerteam um Merlin Polzin.
Neuer HSV-Stürmer ist da!
Am Dienstag bestand Downs den Medizincheck im Universitätsklinikum Eppendorf, eine direkte Teilnahme am Mannschaftstraining kam allerdings zu früh. Schon am Mittwoch stand der US-Amerikaner jedoch erstmals im Volkspark auf dem Platz.
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„Mit Damion haben wir frühzeitig in diesem Transferfenster eine offene Planstelle im Kader geschlossen. Er kennt die Bundesliga und bringt eine interessante Mischung aus Qualität und Entwicklungspotenzial mit“, sagt Sportdirektor Claus Costa und führt zum Spielerprofil des 1,92 Meter großen Angreifers aus: „Damion ist ein vertikaler Mittelstürmer, der über einen guten Mix aus Größe, Tempo und Tiefgang verfügt. Mit seinen Stärken im Umschaltspiel und seiner Boxpräsenz passt er sehr gut in das Anforderungsprofil, das wir in enger Abstimmung mit dem Trainerteam erarbeitet haben.“
Auch der Neuzugang selbst kam zu Wort. „Ich freue mich extrem, beim HSV sein zu dürfen und auf die gemeinsame Reise mit dem Club. Ich hatte gute Gespräche mit den sportlichen Verantwortlichen, in denen ich ein gutes Gefühl für die Aufgabe entwickelt habe. Nun kann ich es kaum erwarten, meine Stärken auf dem Platz einzubringen und in der Bundesliga wieder auf dem höchsten Niveau in Deutschland zu spielen“, erklärt der Deutsch-Amerikaner, der beim HSV künftig die Rückennummer 19 tragen wird.

