Der HSV sucht nach einem Mittelfeldspieler mit offensiven Fähigkeiten. Einen Tag vor Schließung des Transferfensters bahnt sich eine Lösung an.
Dabei bedient sich der Hamburger SV anscheinend beim FC Arsenal. Nach Informationen von Mirror-Reporter Ryan Taylor bahnt sich ein Transfer von Albert Sambi Lokonga an. Demnach werde dieser angesichts seines 2026 auslaufenden Vertrags für eine moderate Ablöse in die Hansestadt wechseln. Bei den Gunners spielte der auch von PAOK Saloniki umworbene Mittelfeldspieler zuletzt keine Rolle mehr.
Der im Sommer 2021 für 17 Millionen Euro aus Anderlecht gekommene Lokonga verbrachte die vergangenen beiden Spielzeiten auf Leihbasis bei Luton Town und dem FC Sevilla. Die Erfolgserlebnisse hielten sich allerdings in Grenzen. Grundsätzlich gilt der Belgier als ein Box-to-Box-Achter mit einem ansprechendem Passspiel. Die Anzahl der Scorerpunkte fiel auf sämtlichen Stationen eher dürftig aus.
HSV-Kandidat Rieder wechselt nach Augsburg
Der HSV benötigt jedoch auch einen Mittelfeldspieler, der offensive Momente kreiert. Daher beschäftigte er sich auch mit Fabian Rieder, der in der vergangenen Saison auf Leihbasis für den VfB Stuttgart auflief. Dieser bleibt der Bundesliga erhalten, wird jedoch nicht in den Norden ziehen. Stattdessen steht der Schweizer laut „Ouest-France“ vor einem Wechsel von Stade Rennes zum FC Augsburg.
Der Ligakonkurrent investiert demnach acht Millionen Euro in die Dienste von Rieder. Summen, bei denen der HSV trotz des Aufstiegs und der verkündeten Schuldenfreiheit derzeit nicht mithalten kann. Zum Vergleich: Die bisherigen zehn Neuzugänge kosteten zusammengerechnet rund 8,5 Millionen Euro an Ablöse. Das meiste Geld floss in Rayan Philippe, für den Eintracht Braunschweig 2,5 Millionen Euro erhielt.
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Wie hoch die Ausgaben für Lokonga ausfallen, ist noch nicht bekannt. Klar dürfte allerdings sein, dass in seine Fähigkeiten große Hoffnungen gesetzt werden. Denn die im 3-4-3-System nur mit drei Offensivspielern startende Mannschaft von Merlin Polzin benötigt dringend Impulse aus dem Mittelfeldzentrum, um mehr Torgefahr auszustrahlen als in den Partien bei Borussia Mönchengladbach (0:0) und gegen St. Pauli (0:2).
(Photo: Getty Images)